14.12.2011 von eb
Und, ... tschüss.
Direkt bei YouTube

Tjä, was soll ich sagen? Der Alien verabschiedet sich. Genug der Phrasen, - genug des Gedröhns. Man ist die sinnlose Schiene der kürzest möglichen, aber möglichst einprägsamen Beweihräucherung politischer Einheitsdenke genauso leid, wie ununterbrochene Actio-Reactio auf mediales Zeitungsgeschehen. Ich denke, ich habe hier mehrmals angedeutet, dass unsereiner keiner dieser Politmenschen ist, welche glauben mit dem einfältigsten aller Systemgedanken dem Grundübel auf die Sprünge helfen- oder auch nur ansatzweise einer menschlichen Vielfalt gerecht werden zu können. An dieses Wagnis, traut sich real keiner ran. Weil es letztendlich jeden betrifft und von ihm fordert, die eigenen Gewohnheiten und gewollten Wünsche in Frage zu stellen. Und diese unendliche Leierei vom System, geht mir einfach dermaßen am Kehricht aller Menschlichkeiten vorbei, dass es für einen überzeugten Humanisten einfach nicht mehr haltbar ist. Aber was soll´s. Unsereiner liebt die Menschen und verachtet das Darüberstellen. So könnte man tausend andere Gründe zu diesem Schritt nennen. Ein geringerer davon ist der, dass die Leserzahlen mittlerweile die tägliche Grenze von Tausend überschreiten. Je nach blog, welcher gerade in irgendwelchen Blogpasternostern der eigenen Überzeugungen passt. Auch dies, war niemals Sinn der Geschichte. Denn auch diesbezüglich, liebt unsereiner Vielfalt und mag einfach keine Homogenisierungen und immer gleich ablaufende kalkulierbare Sachen, die sich in irgendwelchen Hierarchien hoch schrauben. Die ureigenen und vielfältigen Gedanken einzelner Menschen, mit all ihren abstrusen Vorstellungen, Wünschen, Träumen, Hoffnungen, Ängsten, Vorstellungen, Hilflosigkeiten, verqueren Gedanken, Begeisterungen - und Ehrlichkeiten ohne Erklärungen aufgrund von Selbstherrlichkeiten, ist dies, was man liebt. Ich könnte noch eine Menge anderer Gründe anführen. Egal, - time to go. Und sich endlich auf das zu konzentrieren, was der eigenen Natur entspricht. ( Den Hang zum Naturalisten, lasse ich mir dabei gerne vorwerfen. Last End. *** Dieser blog, - ist beendet. *** Endgültig. Keine weiteren Erklärungen, - keine weiteren Begründungen. Und der Alien begibt sich wieder ins All, - der neuen Vorstellungen und der eigenen Suche nach Menschlichkeiten und Zwischenräumen. Die Konzentration wird generell aufs Paralleluniversum der menschlichen Kompliziertheiten verlegt. Weg vom Gedröhn der einfachen Aussagen. Die selbst noch einem kritischen reaktionären Zeitgeist zu kompliziert sind. Weg vom; "nur weil ich es nicht verstehe, verstehen es auch alle anderen nicht". Weg vom, - ökonomischen Schrumpfen der Sprache und Bilder aufs einfachste kompakte Aha-Erlebnis mit ein wenig, aber immer gleichem literarisch ironischem Einheits-Touch. Und auch dies, ist für viele wahrscheinlich kaum verständlich. Nicht mein Problem.

Dieser blog wird noch einige Wochen, mit diesem letztem Eintrag, - als letzten Inhalt stehen bleiben. Und dann endgültig, - nur noch auf den anderen blog verweisen. Die Inhalte dort, können über die Bilderecke hier solange weiter verfolgt werden. Natürlich nur für die, - welche ein Interesse daran haben. Für die vielen Verlinkungen im Laufe der letzten Jahre, bedanke ich mich recht herzlich. Und wünsche allen anderen bloggern, sowie ganz besonders den Mitstreitern auf Facebook und sonst welchen sogenannten sozialen Netzwerken, eine Menge weiteren Enthusiasmus und Motivation. Woran ich mich bezüglich letzterem auch weiterhin beteiligen möchte. Mir ist durchaus bewusst, welchem Zwiespalt sich dabei viele unterwerfen. Wovor ich aber großen Respekt habe. Und unsereiner ist ehrlich genug zu sich selber, um diese Monopolstrukturen wie Facebook und Konsorten nur bedingt zu kritisieren. Strukturen und Veränderungen, welche gerade die unterstützt haben, die sich schon immer als Heilige des Internets aufgespielt haben. Man kann nicht Markt-radikale piratöse Dummköpfe als halbgare gefühlte digitale Revolutions-Wohnzimmer für armselige Geister fördern und gleichzeitig die eigene Weste rein waschen. Allzu viele, haben hier etwas zugelassen und unterstützt, anfängliche Kritik daran sogar hähmisch ausgelacht, - und viele Jahre später, kritisieren und lassen sie eine Jugend alleine mit dem, wofür sie ihnen selber die Türen aufgemacht haben. Für Doppelmoral, war noch niemals Platz auf diesem blog hier.

Ansonsten, - wünsche ich allen meinen bisherigen Lesern, - ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Und wer weiß, - der eine oder andere, hat vielleicht zumindest Interesse daran, weiter zu gehen, als auf der Oberfläche der politischen Phrasen spazieren gehen zu wollen. ... So long, - Freunde.

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10.12.2011 von eb
Die marktgerechte Sozialisation.

Eine der merkwürdigeren Entwicklungen, bereits schon eine gute Zeit vor agendualen Plänen, Deutschland in eine Verkaufsklitsche mit Unternehmenskultur, Unternehmenssprache und gesamt-medialer PR-Abteilung um zu funktionieren, - war die steigende Akzeptanz, sogenannte Brückenschläge zu akzeptieren. Damit sind Begrifflichkeiten gemeint, welche vormals eindeutige und eigentlich für sich alleine stehende Kontexte miteinander verbrüdern. Noch gut bekannte modernere Beispiele hierfür wären z.B., "Umweltschutz und Ökonomie", "grüne Genetik", "Bio-Sprit". Wenn man ganz weit zurück geht, dann müsste man zur Suche nach Zusammenhängen, z.B. auch die "Neurolinguistische Programmierung" nennen. Diese in den 70igern entstandene merkwürdige Verquickung von Werbepsychologie, Gestalt- und Familientherapie, Neurologie, Linguistik sowie einem eindeutigen Willen zur manipulativen Steuerung um menschliche Potentiale besser nutzen zu können, - fand erst 15 Jahre später, seinen unseligen europäischen Einzug ins beliebte Profit-bringende "Coaching". In Deutschland war dies just zu dem Zeitpunkt, (85-90), wo man von der Hochblüte der deutschen; "New Age"-Bewegung spricht.

Was die Werbepsychologen und PR-Strategen immer im Besonderen an diesem Ding fasziniert hat, war weniger der Hintergrund, als vielmehr die Möglichkeit, über Meinungsbildung Kontexte für Abnehmer akzeptierbar zu machen, welche sich eigentlich vormals Spinne-feind waren. Insbesondere in den 90igern, gehörte es quasi zum gesellschaftlichen Schick des akademischen Ambientes, die eigene Sprache nicht nur immer weiter zu versachlichen, sondern auch mit Begriffen aus den Bereichen des Marketing einer amerikanischen und auch japanischen Managementkultur zu durchsetzen. Im Zuge von Legendenbildung, Werbung, PR, Corporate-identity, - inklusive damit verbundener Unternehmenskulturen und auch Unternehmenssprachen, - bis hin zum Nation-Branding, - gehörte es nun zum guten Ton, sich immer ein wenig anzuhören wie der Big-Boss irgendeines Unternehmens. Hierzu gehörte auch, dass soziale Anforderungen, welche vormals aus der Gesellschaft in Unternehmen einflossen, die Überzeugungsrichtung, (danke Aebby für das Wort ), wechselten. Wozu auch der wahrhaft göttliche Brückenschlag nach amerikanischem Vorbild; "human ressources" zählt. D.h. es gab bereits dort schon einen extrem steigenden Einfluss von Profit-orientierten Unternehmen, den Begriff des; "Sozialen", nach eigenem Gutdünken und vor allen Dingen, zum eigenen Nutzen, - mitzugestalten. Die Vielzahl solcher "Brückenschläge" aus den vier Kontexten; "Sozio/Sozial, Ökonomie, Marketing, System", sind in diesem Zusammenhang gar nicht mehr auf-zählbar.

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08.12.2011 von eb
Vom Leben und Existieren, - in Schubladen.

Wenn es nicht existenzielle Auswirkungen auf alle hätte, könnte diese zeitgemäße Expertenhörigkeit etwas belustigendes an sich haben. Wenn es nicht Experten der Großindustrie und sonstige Marktfritzen sind, dann die der Finanzmärkte, der Banken und last not least; wird alles im besonders schön großen Rahmen nochmals durch extra professionelle Ratingagenturen ins Dreibuchstabenalphabet gedrückt. Wer irgendwelche Macht hat, glaubt natürlich auch unbedingt, dass er derjenige ist, der den richtigen Weg bewerten und entsprechend steuern darf. Ganz egal, ob irgendwelche Kompetenzen komplett überschritten werden oder nicht. Größenwahn, ist immer und überall. Jetzt fehlen natürlich nur noch die Bewerter der Bewerter. Und nach einer Weile, wenn sie unbequem werden sollten, brauchen die auch wieder was, welches sie selber kritisch ins Auge nimmt. Zum Schluss, kann man dann wenigstens ehrlich von einer Macht- oder/und Expertenblase reden. Der schnellste Weg Bewertern die Einflussnahme zu nehmen, wäre eigentlich sie einfach zu ignorieren. Wenn sie anfangen selber Schaden anzurichten, dann macht ihre Bewertung für niemand mehr einen Sinn. Außer für jene natürlich, denen die entsprechende Bewertung eigene Vorteile bringt.

Funktioniert aber nicht. Denn die Leute lieben so Zeugs. Das ist Zeitgeist. Bis hin zu den Pisarianern aus dem Genre der globalen Handels- und Wachstumsfetischisten. Alles muss seine Note oder sein Nümmerle haben. Damit bloß keiner mehr sich die Arbeit machen muss, etwas selber kennenzulernen, selber die Umstände zu sichten, selber Vertrauen oder Misstrauen aufzubauen. Sondern bequem vom Experten zu hören, was gut oder schlecht für den Eigenbedarf ist. Vertrauen aufgrund von Zahlen und Noten. Da stellt sich die Frage, warum man nicht langsam einfach alles in ein Dreibuchstabenschema zum Auf-, Ab- und Verwerten bzw. Abhaken presst? Eine ganze Riege von entsprechenden Liebhabern des öffentlichen Lebens, würde dies wahrscheinlich geradezu elektrisieren. Angefangen beim verstorbenen Reinhard Mohn noch im Grabe, - im speziellen über seine Frau, die gesamte Bande unter dem Oberbegriff INSM, eine ganze Batterie von demoskopisch und demografisch agendualisierten Fanatikern aus der Sozig-liberal-Grün-konservativen Einheitsmelange florierender Sklavenmärkte, - bis hin zu Frau v.d.Leyens Klassifierzungsambitionen bezüglich deutschem Arbeitsmaterials. Aber würde es ihnen auch wirklich an allen Stellen gefallen?

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05.12.2011 von eb
Wusstet ihr schon,....

Nachdem ja bereits schon in grauer Vergangenheit der Deal geplatzt ist, im Austausch gegen eine High-Speed-Transportmöglichkeit zum Schlachten von Mondressourcen, bei euch den Job als Bundeskanzler zu bekommen, hab ich mir natürlich andere Wege überlegen müssen, - um mich auch weiterhin, stilvoll und seriös ins terranische Leben integrieren zu können. Und als ich heute zufällig in der Esoterik-Abteilung einer Buchhandlung gelandet bin, bekam ich genau die richtige Inspiration dafür ....

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03.12.2011 von eb
Wird Beise weise?

Für ein besonderes Highlight, sorgt heute Marc Beise in der Süddeutschen, und übt sich tatsächlich in Selbstkritik. Ausgerechnet der Verteidiger der Alternativlosigkeit prägt den Satz; "Wer von Alternativlosigkeit redet, gibt sich auf." Und fällt dementsprechend auch über sich selber her. Deshalb hier mal ganz unkommentiert nur als Leseempfehlung zur eigenen Sichtung. Da fallen ein paar wirklich ungewohnte Sätze.

Alte rechte Tante holt neuen Schwung.

Robert Kindl vom ARD-Hauptstadtstudio erklärt indirekt den demoskopisch ermittelten sozigen Wählern ihren Wunsch nach Geschlossenheit und Veränderung. Und fürwahr. Selten war der Seeheimer Kreis so geschlossen wie heute. Frau Nahles als Partei-Linke dichtet Dächer ab, die frohlockend verklingen lassen, dass lediglich Partei-Linke für Ärger im Gebälk alter rechter Bruderschaften sorgen könnten. Jetzt geht´s nach vorn, - trümmert das Schlachthorn der ewig Gestrigen. Steinmeier, Steinbrück oder Gabriel, - fragt sich das unternehmerisch denkende K im rechten Hinterzimmer, - und schickt die Linke vor um es zu verkaufen. Voila, - geliebte Wähler. Wir präsentieren euch den roten Aschenbecher. Nur den Teer der letzten 13 Jahre, haben wir leider nicht geschafft raus zu kratzen. Dass der mittlerweile den ganzen Innenraum vom Becher ausmacht und bedenklich schon über dem Rand hinaus schwappt, braucht der Wähler bei den ganzen Luxusproblemen ja nicht zu merken. Ist nur blöde, dass das Zeugs einem immer entgegenkommt, wenn man ständig den roten Boden in Richtung Publikum hält. Das bleibt eklig im Jacket kleben.

Gewogen und zu leicht befunden.

Im selben medialen Instrument öffentlicher Meingungsverbreitung bringt Katja Kullmann die Piraten als Wirtschaftspartei genauso auf den Punkt, wie deren hilflose Suche im Zwischenraum zwischen Solidarität und individuellem Entern des Ich-Gefühls auf gut Glück. Sinnigerweise wird nochmals extra darauf hingewiesen, aus welchem Stall denn der Käptn der Fregatte stammt. Ihr eigenes; "System-Gefühl" ist zwar jetzt nicht unbedingt weitsichtiger als piratöses Segeln in der Nebelbank, - aber trotzdem, ein sattes; "Hut ab". Bleibt nur die Frage; Warum gibt es keine Kullmann´s für die SPD,CDU,FDP,GRÜNE...? Ich meine, - im öffentlich Rechtlichen?



01.12.2011 von eb
Antiferengis Books and kitchenware
Inh. E. Benninghaus

Autsch, das tut weh. Also Hartmut und ich sind jetzt Kleinunternehmer. Das finde ich spannend. Müssen wir wohl gleich an andere bloggers weiter funken. Weil, - da machen ja auch andere in Büchern. Allerdings fühle ich mich unbedingt erst mal verpflichtet dafür Sorge zu tragen, - dass deren literarischer Ruf nicht durch meine illustren experimentellen Tätigkeiten beschädigt wird. Der dadurch entstehende wirtschaftliche Schaden dürfte deutlich mehr weh tun, als höhere Verkaufszahlen bei; "anderen Buchhändlern", deren Präsentationen ihrer Autoren man dann auch wieder bei Amazon wiederfinden würde. Ich hoffe Herr Mühlbauer nimmt mir das jetzt nicht zu krumm, aber den Grundtenor dahinter finde ich, - ehrlich gesagt, ein wenig arg übertrieben strategisch und ökonomisch verklärt. Diesbezüglich ist er gerne eingeladen, sich etwas näher auf diesem blog hier umzusehen. Virtuelles Bier und Kuchen, gibt´s kostenlos. Und auch ohne Werbekugeln aus Stein im Gebäck. Möglichst aber, bevor er unsereinem Kalkulationen bezüglich irgendwelcher Verkaufszahlen oder diesbezüglicher Effekte auf Buchhändler unterstellt. Zugegebener-weise, fühlt man sich ein wenig beleidigt. Nur weil unsereiner was gegen Verkäufer hat, muss das jetzt nicht heißen, dass man davon selber keine Ahnung hat. Wenn das wirklich nach Kalkulation gehen würde, wäre das schon längst fix und fertig im Paket geschnürt. Inklusive E- und Print-Version. Vielleicht sogar mit einem schönen Phantasie-Verlags-Namen, - der so richtig nach literarischem Weihrauch duftet. Und ganz bestimmt ohne irgendeinen Umweg über Anbiederungen an möglicherweise andere Händler, - aber dafür auch wirklich auf jedem Marktplatz der irgendwie Bücher vertickt. Diesbezüglich, kann ich auch gerne eine Führung durch das zeitgemäße Angebot in Sachen Buchhandel anbieten.

Aber die ganz normalen einfachen spontanen ehrlichen Aktionen von Menschen, müssen heute nun mal unbedingt ökonomisch und strategisch bewertet werden. Das geht nicht mehr ohne. Das ist unglaublich wichtig. Scheint ein absoluter Zeitgeist zu sein. Sinnigerweise, bleibt nach solchen Restbeständen menschlicher Reaktionen, immer ein Katzenjammer zurück. Heute kommt der mal von Heise. Auch nicht schlecht. Mag man ja eigentlich. Zurück bleiben wieder mal nur Fragen. Z.B. warum ich diesen blog hier überhaupt angefangen habe. Was war nochmal das Grundthema? Hab es irgendwie vergessen. Die Frage, - wie ich z.B. den Widerspruch in Zukunft lösen will, dass hier weiter ohne Werbung; "antiferengi", zu nennen, - mir aber trotzdem so etwas wie eigenes Leben zu realisieren, - welches ich dann hier zudem dem Widerspruch entsprechend noch kostenlos zur Verfügung stelle, - trotzdem aber gleichzeitig damit lebe, dass mir ausgerechnet dies als Werbung ausgelegt werden könnte, - weiß ich jetzt auch nicht mehr so recht zu bewältigen. Komplizierte Sache das. Aber schließlich hat ja auch niemand je behauptet, dass das Leben so einfach sein kann, - wie ein Ökonom denken würde. Da werde ich wohl jetzt damit leben müssen, ein Verkäufer und Kleinunternehmer zu sein. Das Autorentum bleibt uns allen ja als Verkäufer verwehrt.

Geht aber klar. Im Zweifelsfalle kann ich ja auch zwei Leben leben. Hier den großen Antiferengi mimen, und im Hintergrund über eine Werbebude Literatur für einsame Hausfrauen anbieten. Gar nicht mal schlecht die Idee. Liebesromane und Sex-Geschichten, kommen immer noch gut an. Sex sells. Sensible erotische Zusammenhänge für den alten Herrn, der mit den üblichen kalten Füßen der Frauen geschlagen ist, wäre der Verkaufshammer schlechthin. Sex fürs Rentenalter. Eine echte Marktlücke. Vorschläge für gute literarische Geschäftsideen für den zeitgemäßen Autoren-Verkäufer, - bitte in der Kommentarspalte abgeben. Über Beteiligungen, - kann man reden.

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29.11.2011 von eb
Was wären wir ohne unsere Experten.

Der Leiter des deutschen Instituts für sachunmittelbare Demokratie der TU Dresden, Peter Neumann, zeichnet sich im Zusammenhang mit dem S21-Volksentscheid durch echtes Expertenwissen diesbezüglich aus. Und kommt im öffentlich Unrechtlichen zum Resultat, dass "Politiker dem Volk nicht immer nach dem Maul reden sollen". Das nennt der jetzt Expertenrat. Da hätte ich auch gleich unsere Bundeskanzlerin fragen können. Hätte die mir jetzt was anderes gesagt? Also sein Geld wert, - ist der Mann nun wirklich nicht. Eine seiner anderen Weisheiten geht sogar so weit, dass er "die" Politiker auffordert, der lautstarken Minderheit der Gegner deutlicher zu widersprechen. Nanu, demokratische Grabenphilosophie? - "Die" Politiker? "Das" Volk? Haben wir bereits eine Einheitspartei? Er gibt also tatsächlich öffentlich zu, dass es unter Politikern keine Volksvertreter mehr gibt, welche mittels unterschiedlicher Ansichten zu anderen Parteien evtl. Volkes Stimme vertreten könnten? So was wie Opposition auch in der Politik, scheint er gar nicht mehr zu kennen. Find ich spannend. Und medial pauschal natürlich bereits verinnerlicht; - Wer dagegen ist, - ist ein Wutbürger, - lautstark, und gehört sowieso immer zur Minderheit? Also mal im Ernst, - zwischen den vorgeschobenen Motivationen dieses Institutes und dem real vermittelten Demokratieverständnis seines Direktors, sehe ich doch gewaltige Differenzen.

Aber gut, - dass uns wohlklingende Institutsnamen mit expertisenhaftem Diskogeschwätz zu müllen, sollten wir bereits gewohnt sein. Im Zusammenhang mit dem Begriff Demokratie, könnte man jetzt aber doch etwas mehr Verantwortungsbewusstsein erwarten. Zumindest mal vom Erforscher der sachunmittelbaren Version davon. Der hat das schließlich studiert. Oder sagt man besser Leiter, statt Forscher? Eigentlich müsste da jetzt selbst noch der lautstarke Wutbürger Kretschmann aufheulen. Zumindest kann der jetzt ein lautstarkes Wutlied davon singen, wie lautstark man sein müsste, um gegen fast 60 Jahre konservativen und fest verwachsenem Klüngel im südlichen Ländle anbrüllen zu wollen. Das hier ist schließlich nicht Dresden sondern Baden-Württemberg. Ein deutsches Institut für Filzforschung, hätte hier Studienmaterial bis in alle Ewigkeiten zur Verfügung. Und wo wir gerade beim Filz sind. Schrub ich nicht jüngst von alten Kadern? Ein wenig bekommt dies jetzt langsam den Geschmack einer Renaissance. Diese sachunmittelbaren Pseudo-Demokraten in Dresden, glänzten insbesondere unter der Leitung des besagten Experten schon im Jahr 2004 durch recht interessante Studien im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, der Konrad-Adenauer-, Friedrich Naumann-, Hanns Seidel-Stiftung sowie der Stiftung Marktwirtschaft. Da ging es um die Reform der deutschen Finanzwirtschaft, eine Reform der deutschen Finanzverfassung und auch ansonsten über mächtig viel Föderalismus. Die geballte Startup-Ladung einer Agenda2010 also. Zwar indirekt, aber ausreichend moderat beschrieben, hat dieses Institut bereits schon ein ehemaliger Bundespräsident.

Bundespräsident Köhler verknüpft die Forderung nach mehr direkter Demokratie mit der Frage der Föderalismusreform ...... Dabei will ich allerdings sichergestellt sehen, dass das Volk auch wirklich weiß, worüber es entscheidet, bevor es an die Urnen gerufen wird.

Also, - mehr Demokratie kriegt ihr erst dann, wenn wir unser Ding durchgezogen haben und ihr das wisst, - was wir euch beigebracht haben. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob ausgerechnet ein Herr Köhler, inklusive der ganzen sonstigen Agenda-Bande immer so richtig wussten, worüber sie denn so entschieden. Das Resultat sieht jedenfalls ziemlich dürftig-, aber dafür höchst un- bis mediendemokratisch aus. Und jegliche Kritik daran, wurde auch sehr undemokratisch nieder gemäht. Vielleicht wäre dies eine etwas passendere Studie für die Sachunmittelbaren gewesen. Aber dann hätte man sich ja ernsthaft mit Demokratie auseinander setzen müssen, anstatt mit zu helfen sie dort hin zu steuern, wo man sie hin haben wollte. Diese institutionell vorgeschobenen Aktivposten für kreuz-bescheuerte Journalisten, die immer noch an den empirischen Weihnachtsmann der Agenda-Ritter glauben, sind jedenfalls ganz bestimmt der falsche Weg für mehr Demokratie.

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27.11.2011 von eb
Buchmarkt

Bis auf weiteres, sind meine EBooks nicht mehr bei Amazon erhältlich und eigentlich gelöscht. Dies wird aber voraussichtlich 2-3 Tage bei Amazon selber gehen. Fenrir kann bezüglich des Grundes mehr erzählen. Ich bin schwerstens enttäuscht in dieser Richtung. Weil ich gerade dies als Option gesehen hatte, endlich Autoren eine Chance zu geben, ohne sich zu Sklaven von Printverlagen zu machen. Und dies betrifft eine ganze Menge Leute.

Hierzu muss ich eine kleine Geschichte, unabhängig vom, "du bist böse und ich bin gut Gehabe" erzählen. Es waren die 90iger, als man den Printverlagen von Seiten der E-Plattformer angeboten hatte das Internet zu berücksichtigen oder damit unter zugehen. Die Antwort war eindeutig und gnadenlos altbacken arrogant. Das Internet wird niemals das herkömmliche Verlagswesen beeinflussen können, - hieß es einstimmig von allen Seiten. Exakt mit diesem Deutsch-literarischem überelitären Ton aus dem Schauckelstuhl geliebtem Ambientes heraus, - der glaubt, dass er über allem stehen würde. Und alle haben, ach so elitär mit gedröhnt. .... Dann kam Amazon. In ein fürwahr leeres Universum hinein, welches ihm ganz alleine gehörte. Ohne jede Gegenwehr. Und heute? .... Gibt es einen Verlag, - der ohne die Vertriebswege von Amazon bestehen könnte? Die zusätzlichen Unkosten hat man den Autoren mit auf gebrummt..... Sei´s drum. Es gibt immer Sklaven, denen es schlechter geht. Und wir sollten zuerst denen, und auch uns allen dies nicht antun. Will meinen, - Amazon ist für mich, - erst mal genauso mausetot, - wie besagte Printverlage. Vielleicht zieht das Kreise. Interessant wär´s schon. Aber hier kann man dann wirklich sagen. Stirbt Amazon, stirbt ....... ????

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27.11.2011 von eb
Fiktion und Gedankenspiele
Im liebevollen Gedenken an Stanislaw Lem

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Vehemenz sich mitunter die Visionen von Science-Fiction-Schriftstellern realisieren können. Vielleicht nicht so sehr Carl Ignaz Geigers "Reise eines Erdbewohners in den Mars" von 1790. Und wahrscheinlich auch nicht gleich Kim Stanley Robinsons Entwicklung vom roten zum blauen Mars aus den Jahren 1993-96. (Obwohl ....) Aber doch aus der Vielzahl von Visionen dazwischen, die von einer bemannten Reise zum Mars schrieben, ... sind wir vielleicht nur noch ein oder zwei Jahrzehnte entfernt von. Zwischen Jules Vernes; "Reise zum Mond", von 1865 und der tatsächlichen Realisation z.B., - liegen exakt 104 Jahre. Von den Visionen Josef und Karel Capek´s gar, haben wir sogar bereits schon einige hinter uns. ... Haben wir? ... Isaac Asimovs geklaute Roboter, prägten Industriekulturen und Technik-Begeisterte. Stanislaw Lems Kyberiaden, die Auseinandersetzung damit. Und wie immer, - geht letzteres in der Begeisterung unter.

Auch wenn sie anfangs immer als Spinnerei oder Träumerei belächelt werden, so ist es dem einen oder anderen im Nachhinein dann doch gelungen zuzugeben, dass irgendetwas davon Realität geworden ist. Natürlich war auch vieles davon aus naturwissenschaftlicher und technischer Sicht ein wenig arg weit an den Haaren herbei gezogen. Was man aber dabei immer übersieht ist, dass Science-Fiction nicht nur alleine aus interpolierten technischen Visionen besteht. Und schon mal gar nicht nur aus Eutopien. Und hier gibt es ein Problem. Die Menschen lieben Eutopien. Doch wenn Technik-Begeisterte auf das Gegenteil stoßen, neigen sie auffällig dazu, Begeisterung fürs technische Detail zu entwickeln, aber den Kontext dahinter schlicht und einfach zu ignorieren. Dabei gilt generell; Für den Zustand, dass etwas Realität geworden ist, an welches man vorher nicht geglaubt hatte, gibt es eben auch zwei Möglichkeiten darauf zu reagieren. Man kann sich freuen, - oder gnadenlos ärgern. Es scheint ein Merkmal der Zeit zu sein, immer nur die gewollten Utopien sehen zu wollen. Aber die möglichen Dystopien, - geflissentlich zu übersehen oder sie klammheimlich mental gerade biegen zu wollen.

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26.11.2011 von eb
To the red planet.


bild



Sorry, muss sein. Auch wenn´s wahrscheinlich nur mich interessiert. Curiosity ist gerade eben, vor einer Dreiviertelstunde (16:04) erfolgreich gestartet. Perfekter Start und auch alles andere bis zum Zünden und Abtrennen der letzten Stufe einwandfrei gelaufen. Curiosity ist auf Kurs. Sieht gut aus. Was hoffentlich so bleibt.

Man sieht sich wieder.
Nächstes Jahr im August,
.... auf dem Mars

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25.11.2011 von eb
Die ehrlichen sterben, - die anderen nie aus.

Die Allensbacher können´s nicht lassen. Zusammen mit dem Ultra-Neoliberalen ThinkTank; "John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung", wird jetzt der Freiheitsindex der Deutschen ins Ranking von minus 50 bis plus 50 gepresst. 1800 Menschen extra(inter)poliert auf 80 Millionen müssen am Telefon den Demoskopen ihr Ergebnis untermauern. Gute alte gewohnte Praxis von Meinungsteuerung über Pseudostudien bzw. Trenderzeugung über Trendforschung. Finanziert wird das Ganze von der SRH Holding Stiftung. Da fragt man sich natürlich, was die Krankenhaus-Privatisierer mit dem Freiheitsindex am Hut haben. Das muss man nicht so genau nehmen. Der Vorstandschef Prof. Klaus Hekking von SRH privatisiert so gut wie alles. In Sachen Eigenverantwortung ist der Mann ein echtes Urgestein. Hier findet man alles was in dem Metier Rang und Namen hatte und im Hintergrund immer noch hat. Von Bertelsmann über INSM zu Roland Bergers Unternehmens- und Politikberatung. Wer glaubt, dass hier alte Kader tot sind, täuscht sich gewaltig. Das ist ähnlich wie mit Guttenberg. Da bin ich mal gespannt, was 2012 bei der Folgestudie heraus kommt, die feststellen soll, wie hoch denn der aktuelle Stellenwert der Freiheit in der Gesetzgebung so zu sein hat. Apropos, - was macht eigentlich die Bertelsmann-Stiftung? Westerwelle, Wowereit, Brüderle, Carsten Maschmeyer? Fürwahr, - alte Geigenspieler.

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23.11.2011 von eb
Der täglich ökonomische Sprachzwerg im zeitgemäßen Kulturbetrieb.

Ein Ausschnitt aus der Sendung; "Kultur Heute", im Deutschlandradio. Ein Rainer Berthold Schossig, der durch seine besonders unauthentische und verkünstelte Verkaufspräsentation seiner Stimme auffällt, interviewt den Opernkritiker Jürgen Kesting über die verstorbene Sopranistin Sena Jurinac.

Kesting: ... Und dann habe ich sie aber ein paar Wochen später in mehreren Rollen in Wien gehört, unter anderem als Butterfly und ich habe sie als Elisabetha in Don Carlos gehört, ich habe sie in Mozart-Partien gehört, und sie war in Wien nicht Sena Jurinac, sie war die Sena. Und noch 30, 40 Jahre später haben junge Sängerinnen gesagt, wenn man als Kerubino in Wien sang, wurde man sofort mit der Sena verglichen.

Schossig: ... Also, eine Art Markenartikel.


Mir graut ein wenig. Auch wegen der möglichen Nachrufe dieses Kulturbetriebes, - für Georg Kreisler. ... Ich glaube, - ich tue ihm das nicht an. Es mir anzuhören oder anzusehen. Ich würde es als Schändung empfinden.



22.11.2011 von eb
Tempelbesuch und Zwiesprache mit den Göttern.

Liebe Märkte, - ihr seht, ... ich bin ein wenig unbeholfen. Ich fühle mich unsicher hier, - in diesen heiligen Hallen eurer Wirtschaft. Ich entschuldige mich dafür. Mir ist nicht geläufig, wie ich euch mittlerweile zu huldigen habe. Reicht es aus, wenn ich meinen Geldbeutel in die Opferschale werfe? Meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle? Soll ich auf dem Boden kriechend, den Kopf vor euch senken? Zwanzig Märkteunser am Tag beten? Meine Familie opfern? Oder jeden Tag ein Stück meines Körpers, zu euren Ehren, in den heiligen Flammen eurer Herrlichkeit verbrennen? Ihr seht, - ich fühle mich schrecklich unsicher, wie ich vor euch treten soll.

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19.11.2011 von eb
Beliebte Sprüche zum Nase-bohren und Korinthenkackers Schnupftuch.

Rekursive Nebelkerzen:

Was war zuerst da, - die Henne oder das Ei?

Singulare Unmöglichkeiten können auch keine Rekursionen erzeugen. Es kann niemals ein Ei existieren, aus welchem eine Henne hervorgeht, die dann selber wieder zu dem gleichen Ei wird, welches wiederum die gleiche Henne ergibt.

Alternative:
Die Henne im Zustand der Henne ist fähig zum Ei zu morphen und das Ei im Zustand des Ei ist fähig zur Henne zu morphen. Welchen Sinn das machen soll, ist allerdings fraglich.

Richtigstellung:
Was war zuerst da, - die Hennen oder die Eier?
Eine Frage der Geduld, - nach zu forschen, welche Henne auf dem Hof denn das erste Ei geschmissen hat, oder aus welchem Ei die erste Henne geschlüpft ist. Möglicherweise, läuft einem dabei ein Hahn über den Weg. Was die Frage erweitert. Was war zuerst da, - der Hahn, die Hennen oder die Eier? Bei allen dreien stellt sich dann noch die Frage, wo man das eine oder das andere denn her hat. Und dann geht die Suche weiter. - Bis tief in die Vergangenheit.

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17.11.2011 von eb
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun?

Ich soll etwas zu den Neonazi-Terroranschlägen schreiben, - heißt es. Will man mich auf den Arm nehmen? Wie hättet ihr es denn gerne? Sachlich? Moderat und aus-tarierend? Schön gesetzt, - zum Wohlfühlen und gesamt-flächigen Heben des Rankings? Oder ehrlich? Was erwartet man hier von mir? Das kann nicht moderat werden.

Was sagt jemand, dessen Heimatstadt Solingen ist? Der mehr als genug weiß, das es diese ultra-braunen Kader immer noch gibt. Der schon als Jugendlicher gleich mit die Fresse voll gekriegt hat, weil er sich beim munteren Verklopfen von Spaghettifressern nicht beteiligen wollte. Wo Wohnheime von Menschen aus anderen Ländern nicht mal kritisiert, sondern gleich abgefackelt werden? Jemand der gar nicht mehr zählen kann, wie oft eine Staatsanwaltschaft Wuppertal im Verbund mit Mord- und Gewalttaten mit nationalsozialistischem Hintergrund erwähnt wurde. Der selbst noch aus der Ferne zusehen konnte, wie Menschen die darüber aufklären wollten, schlicht und einfach an der simplen Ignoranz verbrannten. Vor allem jemand, dem mehr als bewusst ist, wie tief verwurzelt diese erz-braune Scheiße in den Köpfen einer Gesellschaft steckt, die mit Schichtenmodellen schon längst wieder die Menschen in nieder- und höherwertig aufteilt, und das auch noch als kalkulierbare Lösung weltweit anbietet? Na, - erwischt? Aber ich weiß ja, - das kann man natürlich nicht vergleichen. Sind wir da wirklich so sicher? Was erwartet man von jemanden, der sich, nicht nur wegen der gleichen Heimatstadt, zumindest noch an den Namen Adolf Eichmann erinnern kann? Und damit geradezu als absolutistisches Endbeispiel von egozentrischen Weltbildern, esoterischem Müllmist und bis zur alles sprengenden Versachlichung von Leben geradezu aufzeigt, wo dieses alles in nützlich und unnütz aufteilende Systemdenken hin führt? Der geradezu zusehen kann, wie auch beim kritischsten Gemüt, die naheliegende Analogie von Orson Wells Delstop fast schon hyperaktiv erschlagen wird? Was erwartet man von jemanden, der es zumindest vom letzten Jahr noch her gewohnt ist, beim zarten Hinweis darauf, dass nicht alle HARTZ-IV Bezieher Sozialschmarotzer, Penner und Arbeitsfaule sind, mit einer fast schon faszinierend konditioniert anmutenden Abwehrreaktion, gleich mal Kommunist genannt wird. Was erwartet man von jemanden, der solcherlei Bewertungen auch noch von Leuten empfängt, die lauthals die Überzeugung vertreten, dass die Juden seit 2000 Jahren, auch wirklich an jedem Krieg schuld sein sollen. Und dafür auch noch Applaus bekommen.

Was will man von mir hören, wenn Opa Erwin sich immer noch Hitlers Autobahnbau zurück wünscht, - und neben dran die eigene Regierung wieder an der Vollbeschäftigung bastelt, indem sie ihren eigenen Ausschuss in Prekärarbeitsplätze verfrachtet? Was erwartet man von jemanden, der auch an Tresen im finsteren Süden nicht in großflächige Gesänge einstimmt, wo acht von zehn Leute das Lied singen, dass an Sarrazins Thesen ja doch was dran ist. Wobei mehr als offensichtlich ist, das hier lediglich Gefallen an den Menschen-, und speziell auch Ausländerfeindlichen Wortschöpfungen gefunden wurde. Manches wird albern, wenn das Argument, dass man doch erst mal die Sache durchlesen soll erbringt, - dass man der einzige ist, der das getan hat. Was erwartet man von jemanden, der umringt ist von Leuten, welche diese peinliche Show liefern, ihre versachlichte Abgebrühtheit und arrogante Selbstherrlichkeit anderen Menschen gegenüber, auch noch mit diesem schleimigen Unterton der Selbstberechtigung zu schmücken? Die geradezu danach geifern, sich selber über die Denunziation anderer Menschen aufs Podest zu heben. Die fähig sind, auch noch der größten rhetorischen Menschenverachtung, diesen kühlen, darüber stehenden Oberlehrer- oder Beamtenton zu verleihen, der sich wie Gottes Vernunft selber, bräsig selbstgefällig, wie ein Pesthauch, in dieses; "Das muss man sachlich sehen" erbricht. Und beim Wort; "Dönermord", dann selbst noch von Sozialpädagogen dieser gehässige Blick der abfälligen Belustigung kommt, der auch ganz ohne verkniffene Worte das Unterbewusstsein sagen lässt, dass es ja nur Türken waren, die man abgeknallt hat. Döner halt. Keine Menschen. In Brotfladen eingepackte Fleischstücke, mit zweitrangiger Lebensberechtigung. Allenfalls zum Müllsammeln zu gebrauchen. Kopftuchmädchen, Knoblauchfresser. Ali natürlich nicht. Der ist wie wir. Spricht unsere Sprache. Sagt das gleiche wie wir. Denkt wie wir. Voll integriert. Hat es geschafft. Haben wir auch ganz schön lange gebraucht dazu, - bis wir ihn so weit hatten. Aber wenn Ali schon das gleiche sagt, muss ja schon was dran sein, - nicht wahr?

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